Wie kann ich länger beim Sex durchhalten?

Das fragen sich viele junge sowie ältere Männer.

Generell kommt die Frage in jedem männlichen Freundeskreis irgendwann auf: „Wie lange hälst du im Bett durch?“

Jeder Mann scheint zu wissen, dass es gar nicht so einfach ist lange im Bett standzuhalten.

Die wenigsten haben eine Strategie entwickelt, um später zu kommen.

Die Hilfsmittel von denen ich gehört habe sind verschieden und sehr vielfältig. Auch Trainingsmethoden von denen ich gelesen habe und die ich selbst angewendet habe gibt es viele.

Welche funktionieren und von welchen du dich dauerhaft distanzieren solltest, steht in den folgenden Abschnitten.

Später kommen mit betäubenden Creme

Dieses Thema wird breit im Internet diskutiert. Wer schnell nach einer Lösung sucht, findet in diversen Foren eine Lösung.

Die Lösung lautet: Kaufe dir eine betäubende Creme in der Apotheke. Lege sie 5-15 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr auf die empfindlichste Stelle deines Glieds auf. Wasche es dann ab und siehe das Wunder.

Funktioniert das?

Ja und nein. Die betäubende Creme wird eigentlich bei Schmerzen verwendet. Manche experementierfreudige Füchse im Internet haben es dann an sich ausprobiert.

Die Creme funktioniert. Das Gefühl der Reibung lässt nach und Mann kann die Ejakulation verzögern. Es ist keine Garantie darauf die Ejakulation komplett zu kontrollieren, aber ein Erfolg ist vorhanden.

Dennoch ist der Effekt nicht so stark wie bei herkömmlichen Wegen über Übungseinheiten.

Zu dem mag ich die Idee von Hilfsmittel generell nicht. Warum? Erstens musst du sie vor dem Geschlechtsverkehr anwenden. Das heisst oft: Du musst das Vorspiel unterbrechen und warten, bis dein Freund in der Hose bereit ist.

Das stört.

Zweitens verliert man selbst den Spaß beim Sex. Denn gerade das Gefühl der Reibung, der Wärme und der Feuchtigkeit sind es, die beim Sex lustvolle Erinnerungen hinterlassen.

Ich rate von äußeren Mitteln ab, aber werde trotzdem noch über eine der bekanntesten Möglichkeiten sprechen.

Samenerguss verhindern mit Viagra

Jeder hat dieses Wort schon früh in seiner Kindheit gehört: Viagra.

Die kleinen blauen Pillen, die durch Zufall entdeckt wurden, helfen eigentlich dabei, den Penis zu durchbluten.

Eine Erektion wird herbeigerufen. Da sie nicht natürlich ist, verliert der Mann die Kontrolle über sein Geschlechtsteil völlig.

Durch die starke Durchblutung gibt es einen Vorteil: Es wirkt wie eine Betäubung. Die Reibung wird nicht so intensiv gespürt, wie beim normalen Sex.

Doch Viagra wirkt, was die Ejakulation angeht, so ähnlich wie eine Creme. Das Gefühl von geilen Sex lässt nach und es muss auf den Effekt gewartet werden.

Es ist sicherer und besser herkömmliche Methoden anzuwenden.

Die Start-Stopp-Methode

Die meisten kennen diesen Trick. Viele haben ihn angewendet, ohne über den Namen der Methode Bescheid zu wissen.

Vorgehensweise: Beim Sex wird einfach kurz gestoppt. Als Mann macht du keine Bewegungen mehr und versuchst damit die Reibung zu minimieren.

Durch die verringerte Reibung tritt der Effekt ein: „Ich muss nicht mehr kommen.“

Bei manchen Männern führt die mehrmalige Anwendung dieser Methode zu einer dauerhaften Resistenz gegen den Samenerguss. Das Gefühl Kommen zu müssen tritt gar nicht mehr auf.

Doch bei der Mehrzahl der Männer hilft diese Methode nicht. Sie ist nicht effektiv und meistens für die Frau verwirrend.

Die Frau wird nicht verstehen, warum du plötzlich aufhörst und vielleicht Sekunden später ejakulierst. Oder die Frau wird sich fragen, warum du plötzlich aufhörst, um dann wieder weiterzumachen.

Wenn du eine Frau zum Orgasmus bringen willst, ist das auch nicht die beste Methode. Denn bei jedem Stopp geht die Frau wieder zurück auf 0. Du musst wieder „hart arbeiten“, um sie in Fahrt zu bringen und den Orgasmus bei ihr zu erreichen.

Andere Methoden bauen ähnlich wie auf der Start-Stopp-Methode auf.

Die Squeeze-Methode

Diese Methode ist die Anwendung von unangenehmen Gefühlen, um den Fokus auf was anderes zu lenken.

Anstatt eine lustvolle Reibung am Glied zu verursachen, wird dieses Gefühl durch einen Handgriff in Schmerz oder ein anderes unwohles bis komisches Gefühl hervorgerufen.

Das Geschlechtsteil wird nämlich am oberen Ende, bei der Eichel, zusammengedrückt. Durch die Verwendung von Daumen und Zeigefinger wird ein anderes Gefühl verursacht.

Die Lust nach der Ejakulation lässt nach.

Auch hier wird der Geschlechtsverkehr kurzzeitig unterbrochen. Noch stärker als bei der Start-Stopp-Methode.

Es wird empfohlen lieber Trainingseinheiten zu verwenden, anstatt anderweitige Tricks.

Später kommen Training

Die wenigsten können ihre Ejakulation kontrollieren. Noch weniger können nach der Ejakulation weitermachen.

Das Gefühl nach dem Samenerguss macht den Penis einfach zu empfindlich um weiterzumachen. Es gibt einige Techniken, um beides zu erlernen. Und das in wenigen Wochen.

Durch die Oberschenkel-Schlag-Übung kannst du deinen Penis unempfindlicher machen. Du kannst die Übung mit einer dieser PC-Muskel-Übungen kombinieren:

Eine PC-Muskel-Übung funktioniert bei recht vielen, aber nicht allen Männern. Sie erfordert etwa 10 Minuten täglich. Dabei muss der Penis für die Übung im „harten“ Zustand sein.

Ohne Hände zu verwenden, werden dann beide Pobacken zusammengedrückt. Wenn du hierbei merkst, wie mehr Blut in dein Geschlechtsteil fliesst, machst du es richtig. Du solltest sehen, wie du förmlich Auf- und Abbewegungen von deinem Glied herbeiführen kannst.

Diese Bewegungen solltest du etwa 4 Mal a 75 täglich wiederholen.

Diese Übung führt zu schnellem Erfolg.

Über die Oberschenkel-Schlag-Übung kannst du dann noch weitere Erfolge erzielen, während du eine Pause zwischen den Einheiten machst. Dabei schlägst du förmlich dein Glied gegen deinen rechten und dann linken Oberschenkel.

Das tut nicht weh, fördert die Durchblutung und macht deinen Freund stärker.

Weitere Techniken findest du auch in dem Ejakulationstraining Handbuch von Tim Seeger. Er beschreibt weitere Übungen und Techniken, um das beste aus seinem Glied und dem Sex mit der Partnerin herauszuholen.

Viel Spaß,

Sebastian